Sommerfest und das Ende einer Ära
Am ersten Montag der Sommerferien ging es im Hof des Eschborn K bei hochsommerlichen Temperaturen und Grillfeuer mal wieder heiß her: Wir feierten unser alljährliches Sommerfest! Viele Vereinsmitglieder, teilweise mit „Anhang“, hatten sich eingefunden und verbrachten einen kurzweiligen Abend miteinander. „Grillmeister“ Axel und Werner brutzelten alles, was auf den Rost sollte, dazu gab es Herzhaftes und Süßes von einem reichhaltig bestückten Büffet. Johanna hatte aus Anlass ihres runden Geburtstags Kuchen sowie Sekt und Wein spendiert (vielen Dank dafür!). Der Durst ließ sich aber auch mit nicht-alkoholischen Getränken oder einem Bierchen löschen. Auch Birgits runder Geburtstag wurde mit einem kleinen Präsent gewürdigt und Steffi und Lutz, die ihren Hochzeitstag feierten, bekamen ein Ständchen gesungen.
In die gute Stimmung mischte sich allerdings auch Wehmut, denn das Sommerfest bedeutete gleichzeitig das Ende einer Ära: Nach 18 Jahren trennen sich die Wege von Manfred Bender und der singfonie / dem Gemischten Chor Eschborn. Genau genommen, waren es, mit einer Unterbrechung, sogar 24 Jahre (1984 – 1990 und 2008 – 2026). Wenige Tage zuvor hatte Manfred beim Jubiläumskonzert von Songfire zum letzten Mal einen Auftritt der singfonie geleitet (siehe Bericht „Wenn Kinder erwachsen werden…“), und auch beim Sommerfest ließ er sich nicht lange bitten, uns noch einmal zu dirigieren und am Keyboard zu begleiten. Stücke, die seit vielen Jahren zu unserem Repertoire gehören, wie z. B. „Hallelujah“ oder „Goodnight, Sweetheart“, erklangen im Hof und rührten uns an. Zum Abschied hielt Heiner eine zu Herzen gehende Rede und dankte Manfred für alles Gute, das er für den Chor bewirkt hat. Er erinnerte an die zahlreichen Chorreisen ins europäische Ausland, die von Manfred ins Leben gerufen wurden, und die uns Mitgereiste noch immer in schönen Erinnerungen schwelgen lassen. Ellen hatte die großzügigen Spenden der Mitglieder in ein originelles Geschenk verpackt, das Manfred überreicht bekam, ebenso wie ein personalisiertes Glas mit seiner Lieblingsnascherei – der La-la-la-Lakritze – und eine von den Sängern und Sängerinnen unterschriebene Dankeskarte. Manfred ließ in seiner Rede die Zeit seiner Chorleitertätigkeit Revue passieren und beendete sie mit den Worten „Es waren viele wunderbare Jahre voller Musik, Begegnungen und gemeinsamer Erlebnisse. Dafür bin ich dankbar.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.
Text: S. Baumgart / M. Siegfried
